Wirkstoff von Antibabypillen macht Kampffische friedlich

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Ethinylestradiol, der Hauptwirkstoff der Antibabypille, könnte in viel größerem Umfang auf den menschlichen Stoffwechsel einwirken, als bisher bekannt ist.

Wie die amerikanische Wissenschaftlerin Olivia Hebert und ihre Kollegen durch einen Versuch jetzt belegen, verändert Ethinylestradiol das Verhalten von Siamesischen Kamffischen (Betta splendens). Diesen setzten sie Atrappen der eigenen Artgenossen vor, auf welche die Fische ausgesprochen friedlich reagierten.

Normalerweise reagieren Siamesische Kampffische auf Artgenossen mit Aggressionen, was bis zum Tod eines Kontrahenten führen kann. Unter dem Einfluss des Antibabypillenhormons, was dem Wasser zugegeben wurde, zeigte sich, dass die zu den Labyrinthfischen gehörenden Fische friedlich werden. Die Aggressionen ließen drastisch nach, aber auch auf andere Verhaltensweisen hatte der Stoff Auswirkungen. Die Ergebnisse des Versuchs veröffentlichten die Verhaltensforscher in der Fachzeitschrift Animal Behaviour.

Das zur Empfängnisverhütung verwendete Ethinylestradiol wird nach der Einnahme mit dem Urin ausgeschieden und gelangt so in die Umwelt. Auch im Trinkwasser ist der Stoff in geringen Mengen enthalten, da Hormone und Arzneimittelrückstände durch die Wasserversorger nicht herausgefiltert werden. Der Wirkstoff ist weltweit in allen Gewässern verbreitet und in verschieden starken Konzentrationen nachweisbar.

Bereits im Jahr 2012 haben Mitarbeiter vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei nachgewiesen, dass der Wirkstoff das Paarungsverhalten von Amphibien stark beeinträchtigt. Schon in geringen Konzentrationen nahm das Balzverhalten des Krallenfrosches (Xenopus laevis) drastisch ab, so dass die Weibchen schnell das Interesse an den Männchen verloren. Die Wissenschaftler vermuten in der Belastung durch das Antibabypillenhormon einen Grund für das weltweite Amphibiensterben.

Ob und wie weit der Wirkstoff auch Einfluss auf den Menschen hat, ist bisher noch nicht ausreichend untersucht worden. Bisher wird angenommen, dass die im Trinkwasser vorhandenen Konzentrationen zu gering sind.

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Entzündungen im Vorfeld stoppen

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Keine Chance für Keime

Ein wichtiger Schutz vor Infektionen ist Hände waschen. Sorgsame Körperpflege hilft generell um die Haut intakt zu halten und vor Irritationen und Entzündungen vorzubeugen. Insbesondere bei Patienten mit chronischen Krankheiten und bei pflegebedürftigen Menschen ist eine gute Körperpflege besonders wichtig.

Im Zweifel immer zum Arzt gehen

Schürf- und Schnittverletzungen hat man schnell und jede Wunde ist mit Bakterien infiziert. Ist die Wunde schmerzhaft, erwärmt und geschwollen, ist das ein Zeichen für eine Entzündung und man sollte dann einen Arzt aufsuchen. Patienten mit Durchblutungsstörungen, chronischen Krankheiten wie z. B. Diabetes sollten alle Verletzungen von einem Arzt begutachten lassen.

Impfung gegen Grippe

Es wird allen ab 60-jährigen geraten, sich einer Grippe-Impfung zu unterziehen. Sie schützt vor dem gefährlichen Virusinfekt und das Herzinfarkt-Risiko wird geringer. Empfehlenswert ist auch eine einmalige Impfung gegen Pneumokokken, welche oft für Lungenentzündungen verantwortlich sind.

Besser nicht rauchen

Für chronische Entzündungen ist das Rauchen der stärkste Zündstoff. Auch Nichtraucher, welche mit Rauchern zusammen leben, haben erhöhte Entzündungswerte. Auch lässt das Rauchen die Wunden schlechter heilen und deshalb ist es in jeder Hinsicht besser, vom Rauchen los zu kommen. Wenden Sie sie an Ihren Hausarzt oder Apotheker.

Immer in Bewegung bleiben

Bewegung bremst chronische Entzündungen und deshalb zählt jeder Schritt. Auch werden bei ausreichend Bewegung die Aussichten bei vielen Herz- und Gefäßleider verbessert und auch bei Gelenkrheuma.

Gegen Entzündungen hilft Obst und Gemüse

Viele Ballaststoffe, Fischmahlzeiten, reichlich Obst und Gemüse und pflanzliches statt tierisches Fett dämmt den Schwellrand in den Gefäßen ein. Auch ein gesundes Gewicht ist wichtig, denn Fettzellen setzten den Körper unter ständigen Entzündungsstress.

Abschalten und ausruhen

Entspannungsverfahren beeinflussen positiv die Entzündungswerte. Somit sind Entspannungsverfahren wie z. B. Yoga, Meditation, Tai-Chi oder Qigong gut für das Allgemeinfinden.

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