Ein Führer zu dem Vitamin B6

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Das Vitamin B6, das auch Pyridoxin genannt wird, ist eines der vielseitigsten der B-Vitamine, jedoch be-nötigt der Körper nur eine relativ kleine Menge da-von.
Das Vitamin B6 arbeitet eng mit allen anderen B-Vit-aminen insbesondere mit Niacin, Folsäure und Cobal-amin zusammen und ist für zahlreiche Funktionen im Körper verantwortlich.
Grundsätzlich ist das Vitamin B6 für die Umwandlung der Proteine und Kohlenhydrate verantwortlich, in eine Form die dem Körper zusätzliche Energie zu-kommen lässt, die verwendet oder gespeichert werden kann, um verbraucht zu werden.
Der Körper erfordert eine Anzahl von verschiedenen Proteinen und es ist das Vitamin B6, das sicher-stellt, dass die richtigen Formen zur Verfügung stehen.
Beispielsweise wird das Vitamin B6 Hämoglobin für den Sauerstofftransport in die Blutzellen benötigt, Hormone zur Regulierung des Blutdrucks, Neurotrans-mitter und verschiedene Enzyme.
Die empfohlene Tagesdosis für das Vitamin B6 beträgt nur ca. 2 mg, aber dieser scheinbar unbedeutender Betrag wird äußerst effizient zur Produktion von mehr als sechzig verschiedenen Enzymen eingesetzt. Die besten Quellen für das Vitamin B6 sind protein-reiche Lebensmittel wie Eier, Fisch, Geflügel und Fleisch, außerdem ist es auch in Frühstücks-Cere-alien und Brot zu finden.
Eine zusätzliche Menge des Vitamin B6 kann vorteil-haft für Herz und Immunsystem sein. B6 Vitamin-Er-gänzungen werden manchmal von Asthmatikern und Dia-betikern eingenommen.
Jedoch ist es wichtig zu wissen, dass hohe Dosen von Vitamin B6 giftig sein können. Da das Vitamin B6 in vielen Lebensmitteln vorhanden ist, erhält die Mehr-heit der Menschen eine ausreichende Menge des Vit-amins, aus ihrer normalen Ernährung.
Es gibt einige Gruppen, die möglicherweise eine B6 Vitamin-Ergänzung benötigen, um sicherzustellen dass sie die empfohlene Tagesdosis erhalten.
Zum Beispiel benötigen, schwangere oder stillende Frauen eine geringfügig höhere Menge des Vitamin B6, da ein kleiner Teil vom Baby absorbiert wird. Obwohl es möglich wäre, das extra Vitamin B6 aus einem er-höhten Verbrauch von High-Proteinen zu erhalten, reichen normale Lebensmittel vollkommen aus.
Strenge Vegetarier oder Veganer und Kinder die keine tierischen Erzeugnisse essen, müssen zusätzlich auf eine B6 Vitamin-Ergänzung zurückgreifen, da Gemüse und Obst arme Quellen für Vitamin B6 sind.

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Fischöl für mehr Gesundheit

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Zu Beginn des Frühlings ist der Bedarf an Vitaminen, Omega-3-Fettsäuren und Mineralstoffen besonders groß.
Kinder bekamen von ihren Eltern früher häufig Lebertran zu trinken, um ihren Stoffwechsel anzukurbeln sowie ihr Wachstum und ihre Gesundheit zu befördern. Nicht wenige Kinder mussten besonders oft und viel Lebertran schlucken, wenn sie etwas schwächlich waren. Damals bauten Eltern nur auf Erfahrungswerte früherer Generationen, weil sie selbst schon dieses nicht besonders vorteilhaft schmeckende Fischoel trinken mussten. Heute gibt es aber eindeutig Erkenntnisse, wie gesund und heilsam Fischoel wirkt.
Schon 1944 erkannte der britische Biochemiker Dr. Hugh Sinclair, dass die in Kanada lebenden Eskimos kern gesund waren und kaum an Herz- und Kreislaufbeschwerden litten. Zunächst hielt er dies für paradox, da Eskimos sehr fettreich essen, aber kaum Obst und Gemüse bekommen. Sinclair vermutete richtig, dass die fischreiche Nahrung der Grund für ihre ausgeprägte Gesundheit sei.
Erst in den 1970er Jahren wurde das Phänomen gründlich untersucht. Heute weiß man, dass der starke Anteil an Omega 3 Fettsäuren in den Speisen der Eskimos sehr Gesundheit fördernd wirkt.
Menschen, die zwei bis drei Mal in der Woche fetten Fisch essen, sind gerade deswegen gesünder als Menschen, in deren Ernährungsplan Fisch fehlt.
Um eine ausreichende und dauerhafte Einnahme von Omega-3-Fettsäuren gewährleisten zu können, wurden spezielle Fischöl Präparate entwickelt. Es sind Kapseln mit einem hochwertigen Fischoel, die nicht wie Lebertran unangenehm schmecken und die als Nahrungsmittelergänzung regelmäßig genommen werden sollten.
Omega 3 Fischöl Kapseln sollten täglich eingenommen werden. Sie tragen wesentlich dazu bei, das Gefäßsystem zu heilen und gesund zu halten, Erzündungen abzubauen, Optimismus und Lebensfreude wieder her zustellen. Sie wirken sogar den schädlichen Wirkungen diverser Schadstoffe aus der Umwelt entgegen.
Omega 3 Fischöl Kapseln sollten deshalb auch nicht nur therapeutisch eingesetzt werden, sondern vor allem vorbeugend gegen Mangelernährung und zur Beförderung einer gesunden, ausgewogenen Ernährung.

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Entzündungen im Vorfeld stoppen

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Keine Chance für Keime

Ein wichtiger Schutz vor Infektionen ist Hände waschen. Sorgsame Körperpflege hilft generell um die Haut intakt zu halten und vor Irritationen und Entzündungen vorzubeugen. Insbesondere bei Patienten mit chronischen Krankheiten und bei pflegebedürftigen Menschen ist eine gute Körperpflege besonders wichtig.

Im Zweifel immer zum Arzt gehen

Schürf- und Schnittverletzungen hat man schnell und jede Wunde ist mit Bakterien infiziert. Ist die Wunde schmerzhaft, erwärmt und geschwollen, ist das ein Zeichen für eine Entzündung und man sollte dann einen Arzt aufsuchen. Patienten mit Durchblutungsstörungen, chronischen Krankheiten wie z. B. Diabetes sollten alle Verletzungen von einem Arzt begutachten lassen.

Impfung gegen Grippe

Es wird allen ab 60-jährigen geraten, sich einer Grippe-Impfung zu unterziehen. Sie schützt vor dem gefährlichen Virusinfekt und das Herzinfarkt-Risiko wird geringer. Empfehlenswert ist auch eine einmalige Impfung gegen Pneumokokken, welche oft für Lungenentzündungen verantwortlich sind.

Besser nicht rauchen

Für chronische Entzündungen ist das Rauchen der stärkste Zündstoff. Auch Nichtraucher, welche mit Rauchern zusammen leben, haben erhöhte Entzündungswerte. Auch lässt das Rauchen die Wunden schlechter heilen und deshalb ist es in jeder Hinsicht besser, vom Rauchen los zu kommen. Wenden Sie sie an Ihren Hausarzt oder Apotheker.

Immer in Bewegung bleiben

Bewegung bremst chronische Entzündungen und deshalb zählt jeder Schritt. Auch werden bei ausreichend Bewegung die Aussichten bei vielen Herz- und Gefäßleider verbessert und auch bei Gelenkrheuma.

Gegen Entzündungen hilft Obst und Gemüse

Viele Ballaststoffe, Fischmahlzeiten, reichlich Obst und Gemüse und pflanzliches statt tierisches Fett dämmt den Schwellrand in den Gefäßen ein. Auch ein gesundes Gewicht ist wichtig, denn Fettzellen setzten den Körper unter ständigen Entzündungsstress.

Abschalten und ausruhen

Entspannungsverfahren beeinflussen positiv die Entzündungswerte. Somit sind Entspannungsverfahren wie z. B. Yoga, Meditation, Tai-Chi oder Qigong gut für das Allgemeinfinden.

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Arthrose – Symptome, Diagnostik und Therapie

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Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung in den westlichen Industrienationen. Sie ist eine Krankheit, die, ihre Symptome betreffend, leicht, aber auch sehr schwer verlaufen kann. Es ist deshalb wichtig, so früh wie möglich zu intervenieren und mit der Therapie zu beginnen.

Eines der wichtigsten Symptome ist der Schmerz

Die Arthrose kann prinzipiell alle Gelenke im Körper betreffen. Am häufigsten findet man sie am Kniegelenk (Gonarthrose), am Hüftgelenk (Coxarthrose), am Daumengrundgelenk (Rhizarthrose), an der Wirbelsäule oder an den Fingergelenken. Die Arthrose ist gekennzeichnet durch einen Verlust von Knorpelsubstanz im betroffenen Gelenk. Ihre Symptome sind unter anderem folgende: Schmerz, Schwellung, Überwärmung und Funktionseinschränkungen. Hinzu kommen mögliche Reibegeräusche bei Bewegung. Allerdings müssen nicht zwingend alle dieser Symptome bei jedem Patienten vorhanden sein. Das charakteristischste Zeichen der Arthrose ist der Schmerz. Normalerweise verschlimmert er sich bei Bewegung des betroffenen Gelenks. Über die Zeit, und ohne eine zielführende Therapie kann sich aber auch ein Dauerschmerz einstellen. Typisch für die Krankheit sind auch Symptome wie beispielsweise Gelenksteifigkeit, nach längerem Nichtbewegen des betroffenen Gelenks.

Die Diagnostik erfolgt radiologisch und anhand des klinischen Bildes

Im Frühstadium der Erkrankung sind radiologisch kaum Veränderungen festzustellen, selbst wenn klassische Symptome bereits vorhanden sein sollten. Später jedoch kann man auf dem Röntgenbild die Verschmälerung des Gelenkknorpels sehen. Dieser Befund, zusammen mit dem typischen klinischen Bild, macht die Diagnose einer Arthrose möglich. Laboruntersuchungen (Blut und Urin) sind bei der Arthrosediagnostik von geringem, weil sehr unspezifischem Wert.

Die Therapie gründet sich auf Patientenschulung, Belastungseinschränkung und Medikamenten

Die wichtigsten Ziele der Therapie sind die Schmerzreduktion und der Erhalt der Funktionsfähigkeit. Die erste Säule der Arthrosebehandlung ist die Patientenschulung. Je besser ein Patient über seine Erkrankung Bescheid weiß, umso genauer kann er sich auf sie einstellen. Er weiß nach einer solchen Schulung gut Bescheid darüber, welche Dinge er tun kann und welche er besser meiden sollte; welche Symptome ihm beispielsweise als Warnzeichen dienen sollten. Ein Beispiel ist, und damit wären wir schon bei der zweiten Säule der Therapie, dass es sehr wichtig ist, eine übermäßige Belastung des betroffenen Gelenkes zu vermeiden. Bewegung ist gut, aber eben in Maßen. Es ist auch deshalb nicht gut, auf Bewegung völlig zu verzichten, da viele Arthrosekranke in der Folge ihrer Erkrankung, sich weitere Erkrankungen an Land ziehen, wie zum Beispiel Atherosklerose (Gefäßverkalkung) oder Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), die typischerweise durch mangelnde Bewegung entstehen. Die dritte Säule der Therapie bei Arthrose ist die Medikation. Prinzipiell gibt es zwei Medikamentengruppen, die hier infrage kommen. Zum einen sind das entzündungshemmende Mittel. Dazu gehören NSAID, Coxibe und Kortison. Und zum anderen kommen Schmerzmedikamente zum Einsatz. Dazu gehören beispielsweise Opiate. Als Letztes ist zu erwähnen, dass auch operative Maßnahmen als Therapie herangezogen werden können. Zum Beispiel in Form eines künstlichen Gelenkersatzes. Diese Option kommt allerdings nur in Betracht, wenn eine schwerste Form der Arthrose vorliegt und keine der zuerst genannten Methoden zielführend ist.

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